Aktuelles

Hola, 

ich bin Anna und würde eigentlich in den 11. Jahrgang gehen. Ich habe mich aber dazu entschieden ein halbes Jahr in Spanien zu verbringen, da mich sowohl die Sprache, welche ich seit der 7. Klasse als dritte Fremdsprache lerne, als auch Land und Leute faszinieren. Darum bin ich seit Anfang des Jahres in Alicante. 
Hier lebe ich in einer Familie die neben den Eltern aus 4 Töchtern besteht. Mit meiner 17-jährigem Gastschwester Elia verstehe ich mich besonders gut und wir unternehmen viel zusammen. 
In der Woche besuche ich bis nachmittags die Schule. Offiziell beginnt der Unterricht um 7.55 Uhr, aber sowohl die meisten Schüler, als auch die Lehrer kommen später, oder auch mal gar nicht. Ich habe 3 Stunden, die jeweils 55 Minuten dauern, am Stück und dann 25 Minuten Pause. Danach habe ich nochmal 3 oder 4 Stunden, was ziemlich anstrengend ist. Das Klingelzeichen ist hier ein aktuelles Lied, das jede Woche geändert wird und 2 Minuten läuft. Außerdem ist die Schule die ganze Zeit abgeschlossen und man kommt nur rein, wenn man klingelt, und zwischendurch raus, wenn die Eltern da sind. 


Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das meistens nicht vor 15.00 Uhr beginnt, ist in Spanien die bekannte Siesta angesagt. An zwei Tagen in der Woche gehe ich gegen Abend in die Universität und nehme an einem Hockeytraining teil. Das Abendessen findet, mit allen Familienmitgliedern, nicht vor 21.00 Uhr statt.


An den Wochenenden ist alles etwas entspannter. Zum Abendessen trifft man sich mit Freunden und anschließend geht man feiern, wobei die Clubs frühstes um 23.00 Uhr öffnen. 
Apropos feiern, bald beginnt hier die Semana Santa, das ist die Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag. In Alicante gibt es dabei jeden Abend einen großen Umzug mit vielen verkleideten Menschen. Für die Umzüge werden in der Nachbarstadt Palmwedel hergestellt. 
Direkt danach ist für eine ganze Woche das Fest der Mauren und Christen. Dazu gehören weitere Umzüge, Böllerschüsse, Feuerwerke und mittelalterliche Musik. Ein nachgestellter Kampf um eine Burg bildet meist den Höhepunkt der Fiesta, die darin endet, dass sich der Befehlshaber der Mauren den Christen ergibt.


Während dieser Zeit ist die ganze Stadt im Ausnahmezustand, man muss nicht zur Schule und alle Geschäfte haben geschlossen. Es wird einfach nur von morgens bis abends gefeiert. Ich bin schon sehr gespannt darauf. 


Meine Leben besteht hier aber nicht nur aus feiern, ich bereite mich momentan auf die Dele B2 Prüfung vor, die es mir ermöglicht nach dem Abitur in Spanien zu studieren.
Die Prüfung findet an mehreren Tagen statt und umfasst sowohl einen schriftlichen als auch einen mündlichen Teil inklusive Hör- und Leseverständnis.
Die Vorbereitungen dafür sind schon ziemlich umfangreich.
Drückt mir mal die Daumen!

Hasta luego y muchos saludos

GGH-Schüler als Standbetreuer und Experten für Solarenergie auf der IdeenExpo2019

„Physik und Technik machen“ macht Spaß!

Dieses vermittelten Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „Physik und Technik“ der Jahrgänge 7 und 8 den Besuchern der IdeenExpo  2019. Sie zeigten ihnen wie die Exponate am Stand der Lernwerkstatt für Solarenergie (NILS-ISFH) zu bedienen sind und erläuterten deren Funktion.

Sie  betreuten insgesamt fünf Exponate, unter anderem eine Solarrennbahn, die mit Solarmodulen betrieben wird oder eine Solartankstelle, an der der Aufladevorgang mit Spannung und Stromstärke am Modellauto veranschaulicht wird. Jedes Exponat ist ein „Mitmach“-Experiment, das die Besucher zunächst selbständig erkunden sollten.

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In der Halle 7 herrschte neun Tage lang viel Interesse an Solarenergie. Unter anderem besuchte der niedersächsische Umweltminister Lies unseren Stand und lies sich das Exponat „schwebender Ball“ zeigen. Die bekannten you-tuber Rewinside und Jodie Calussi probierten sich an der Solarrennbahn. Als am 20.06.  der Influencer ConCrafter auf die Showbühne kam, leerte sich die Halle vorübergehend etwas.

Bild BerichtZur Vorbereitung auf die Tätigkeit als Solarexperten auf der IdeenExpo haben die jüngeren Betreuungsschüler schon Solarboote  gebaut und sich mit der Funktion und Schaltung von Solarzellen auseinandergesetzt. Weiterhin haben die Schüler auf einer Tagung am Institut für Solarenergieforschung in Hameln (ISFH) die Exponate ausprobiert und deren Funktionsweise erforscht. Auch Schülerinnen des 11. Jahrgangs unterstützten mit viel Engagement die Aktion auf der Ideenexpo und konnten auch selbst in einem der sehr nachgefragten Workshops ein Solarmodul bauen.  

(Volker Napp)


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Bei uns am Goethegymnasium ist ein langfristiges Projekt gestartet. Wir haben einen Schulgarten in der Gartenkolonie „Gartenfreunde Galgenberg“, in dem wir unser Gemüse und Blumen wachsen lassen können. Es gibt auch Obstbäume, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und hoffentlich bald einige Erdbeeren.

Den Garten kann man in 20 Minuten zu Fuß erreichen und bietet noch Platz für experimentierfreudige Leute, die keine Angst haben, ihr eigenes Gemüse anzubauen oder die Blumen zum Muttertag selber zu züchten. Das alles ist es jetzt für euch auch möglich und dazu gibt es auch Bewegung und jede Menge frische Luft.

Bis bald.

Ivo Berndt

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30 Grad, Sonne, kaum Wind - es war angerichtet für unsere Beachvolleyballer. Tim Jörns, Rozana Horezka, Angelina Schumann, Elias Klemperer, Joey Wattenberg, Tamannsh Siddiqui und Johannes Niepötter, betreut von Sportlehrer Herrn Berndt errangen beim Bezirksfinale in der Landeshauptstadt einen sensationellen zweiten Platz.
Vor allem im Halbfinale wuchsen alle über sich hinaus und die Mannschaft aus Laatzen konnte mit dem dritten Matchball in der Verlängerung bezwungen werden.
Nun heißt es Daumen drücken, dass sich der Wunsch beim Landesfinale am 25. Juni in Wilhelmshaven teilzunehmen, erfüllt.
Ivo Berndt

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Die Schulgemeimschaft des Goethegymnasiums hat sich in Anwesenheit des Dezernenten der Schule, Herrn Leitenden Regierungsschuldirektor Andresen, im Rahmen einer Feierstunde von ihrer Schulleiterin, Frau Oberstudienrdirektorin Maria Uhlenkamp am Freitag, d. 15.März 2019, verabschiedet, die zum 31.12.2018 in den Ruhestand versetzt wurde.

Wir wünschen Frau Uhlenkamp für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, vor allem Gesundheit, aber auch Freude an all den Dingen in der neu gewonnenen Zeit, die in einem arbeitsreichen Berufsleben zu kurz kommen.
Bilder der Veranstaltung


„Mein Bruder hatte einen entzündeten Zeh“, erzählt die Schülerin, „und meine Mutter hat Betaisodona-Salbe drauf geschmiert“.

Was so harmlos anfing, wurde im Rahmen ihrer Facharbeit zu einem Forschungsprojekt. Janina konnte in ihrer Arbeit nachweisen, dass ein Bestandteil der Salbe, Polyvinylpyrrolidon-Iod oder  kurz PVP, Iod-Moleküle verzögert freisetzt und damit eine längere desinfizierende Wirkung auf der entzündeten Haut besteht.

Ihre akribische und wissenschaftlich ansprechende Arbeit wurde  bereits bei Jugend Forscht erfolgreich prämiert. Jetzt ist der Pharmakonzern, der die Salbe in Deutschland vertreibt, auf ihre Arbeit aufmerksam geworden, schickte ihr ein kleines Präsent und lud die Schülerin ein, das Unternehmen in Großhesselohe bei München zu besuchen.

Unser letztes Unterrichtsthema im Fach katholische Religion war der Buddhismus. Zusammenhängend mit diesem Thema hat uns unser Lehrer vorgeschlagen, ein Buddhistisches Zentrum zu besuchen. Diesen Vorschlag haben wir gern angenommen, sodass wir am 10. Mai einem Ausflug ins Zentrum, welches in Laatzen liegt, unternahmen. Unsere Exkursion begann am Hildesheimer Hauptbahnhof. Von dort aus haben wir die S-Bahn nach Laatzen genommen. Dann brauchten wir nur noch einen ungefähr fünfzehnminütigen Fußmarsch, um unser Ziel zu erreichen. Am Zentrum angekommen, wurden wir von einem vietnamnesischen Mann namens Ngo begrüßt. Dieser hat uns dann in einen großen Raum mit vielen Figuren und Teppichen gebracht. Bevor wir diesen Raum betreten durften, mussten wir aber noch unsere Schuhe ausziehen. Es gab allerdings noch eine weitere Regel, und zwar mussten Jungen und Mädchen getrennt sitzen, damit, wie Herr Ngo später erklärte, sie sich nicht gegenseitig ablenken konnten. Am Anfang wurden hauptsächlich die Themen, die wir im Unterricht bearbeitet hatten, nochmals mit Hilfe von alltäglichen Beispielen aus einer anderen Sichtweise erklärt. Dabei wurden auch wir Schüler mit einbezogen, beispielsweise als es darum ging, wie sich Mediennutzung auf unseren Körper auswirkt. Auch als es unter anderem um Schule und das Lernen ging, konnten wir besonders gut verstehen, was gemeint war. Bevor wir danach unsere bereits in der Schule überlegten Fragen stellen durften, haben wir noch gemeinsam eine Atemübung durchgeführt. Nach unserer Fragerunde sind wir aufgestanden und haben den Raum genauer betrachtet. Wir konnten uns die Figuren anschauen und uns darauf ihre Merkmale von Herrn Ngo erklären lassen. Zu jeder Figur hat er uns eine Lehre genauer beschrieben. Anschließend haben wir noch einen weiteren Raum des Zentrums besichtigt. Dieser war ein Gedenkraum, in dem Rituale zur Verehrung von Verstorbenen stattfinden. Solch ein Ritual wurde, als wir da waren, auch von Mönchen durchgeführt. Wir konnten es zwar nicht sehen, aber dafür hören und später durch den Geruch von Räucherstäbchen wahrnehmen. In diesem Raum konnte man viele Fotos von Menschen mit unterschiedlichem Alter erkennen. Alle waren verstorbene Buddhisten. Anhand von diesen Bildern und der Geschichte der Personen wurde uns die wichtige Karma-Lehre genauer erläutert. Daraufhin war unsere Zeit leider schon vorbei, sodass unser Besuch zu Ende ging. Nachdem wir eine Spende überreicht hatten, wurden wir verabschiedet und sind dann nach Hildesheim zurückgekehrt.
Moritz Orlovius, 8c

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Am 30.04.2019 war es endlich soweit: spät abends kamen die Spanier endlich zu uns nach Hildesheim. Wir warteten schon gespannt darauf, unsere Freunde und Gastschüler wieder zu sehen. Mit Musik und selbstgebastelten Plakaten rannten wir ihnen schon am Bahnsteig entgegen.

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Den ersten Mai verbrachte jeder mit seinem Gastschüler in der Familie. Viele von uns besuchten Schloss Marienburg in Nordstemmen.

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Am Donnerstag begleiteten uns die Spanier für die ersten beiden Stunden in den Unterricht. Anschließend ging es für sie mit Frau Meckelnborg und Herrn Lorenzo in die Stadt, denn sie sollten die schönen Seiten Hildesheims, wie beispielweise den Dom oder die Michaeliskirche sehen.

Am Freitag trafen wir uns schon frühmorgens am Hauptbahnhof und sind von da aus mit Herrn Benito nach Bremen gefahren. Als erstes haben wir einen, zum Leid der Spanier, sehr ausführlichen Spaziergang durch den Park gemacht.

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Anschließend besuchten wir das Universum, ein interaktives Museum mit vielen Möglichkeiten zum Experimentieren und Forschen. Hinterher hatten wir dann einige Stunde Zeit, um in Gruppen die Innenstadt von Bremen zu erkunden. Sehr beliebt waren die Böttcherstraße und das Schnoorviertel.

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 Das Wochenende verbrachte jeder mit seinem Gastschüler in der Familie, bevor es am Montag erneut für die Spanier für eineinhalb Stunden mit uns in den Unterricht ging. Danach sind die Spanier mit Herrn Lorenzo nach Hannover gefahren. Ziel: der Erlebniszoo Hannover.

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Begeistert von den ganzen Tieren, kehrten die Spanier gegen Abend zurück nach Hildesheim. Hier hatten Herr Benito und Frau Meckelnborg bereits alles für das gemeinsame Abschiedsessen in der Mensa vorbereitet. Jeder von uns brachte etwas von zu Hause mit, Gemüsesticks, Salate etc.

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Tanzend, singend, mit lauter Musik und mit vielen lustigen Unterhaltungen ließen wir den Abend ausklingen.

Am letzten Tag kamen die Spanier noch einmal mit uns in den Unterricht, schnupperten mit Herrn Benito ins Fach Darstellendes Spiel und spielten mit einigen von uns und Frau Meckelnborg zwei Runden Völkerball. Doch dann kam leider die Zeit des Abschieds.

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Wir brachten die Spanier noch mit zum Bahnhof und mussten uns dort von ihnen verabschieden. Es war ein tränenreicher Abschied, aber doch nicht ganz hoffnungslos, so versprach man sich zu schreiben und sich vielleicht einmal gegenseitig zu besuchen.

LSH

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