Aktuelles

Bei uns am Goethegymnasium ist ein langfristiges Projekt gestartet. Wir haben einen Schulgarten in der Gartenkolonie „Gartenfreunde Galgenberg“, in dem wir unser Gemüse und Blumen wachsen lassen können. Es gibt auch Obstbäume, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und hoffentlich bald einige Erdbeeren.

Den Garten kann man in 20 Minuten zu Fuß erreichen und bietet noch Platz für experimentierfreudige Leute, die keine Angst haben, ihr eigenes Gemüse anzubauen oder die Blumen zum Muttertag selber zu züchten. Das alles ist es jetzt für euch auch möglich und dazu gibt es auch Bewegung und jede Menge frische Luft.

Bis bald.

Ivo Berndt

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30 Grad, Sonne, kaum Wind - es war angerichtet für unsere Beachvolleyballer. Tim Jörns, Rozana Horezka, Angelina Schumann, Elias Klemperer, Joey Wattenberg, Tamannsh Siddiqui und Johannes Niepötter, betreut von Sportlehrer Herrn Berndt errangen beim Bezirksfinale in der Landeshauptstadt einen sensationellen zweiten Platz.
Vor allem im Halbfinale wuchsen alle über sich hinaus und die Mannschaft aus Laatzen konnte mit dem dritten Matchball in der Verlängerung bezwungen werden.
Nun heißt es Daumen drücken, dass sich der Wunsch beim Landesfinale am 25. Juni in Wilhelmshaven teilzunehmen, erfüllt.
Ivo Berndt

Bildergalerie

Die Schulgemeimschaft des Goethegymnasiums hat sich in Anwesenheit des Dezernenten der Schule, Herrn Leitenden Regierungsschuldirektor Andresen, im Rahmen einer Feierstunde von ihrer Schulleiterin, Frau Oberstudienrdirektorin Maria Uhlenkamp am Freitag, d. 15.März 2019, verabschiedet, die zum 31.12.2018 in den Ruhestand versetzt wurde.

Wir wünschen Frau Uhlenkamp für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, vor allem Gesundheit, aber auch Freude an all den Dingen in der neu gewonnenen Zeit, die in einem arbeitsreichen Berufsleben zu kurz kommen.
Bilder der Veranstaltung


„Mein Bruder hatte einen entzündeten Zeh“, erzählt die Schülerin, „und meine Mutter hat Betaisodona-Salbe drauf geschmiert“.

Was so harmlos anfing, wurde im Rahmen ihrer Facharbeit zu einem Forschungsprojekt. Janina konnte in ihrer Arbeit nachweisen, dass ein Bestandteil der Salbe, Polyvinylpyrrolidon-Iod oder  kurz PVP, Iod-Moleküle verzögert freisetzt und damit eine längere desinfizierende Wirkung auf der entzündeten Haut besteht.

Ihre akribische und wissenschaftlich ansprechende Arbeit wurde  bereits bei Jugend Forscht erfolgreich prämiert. Jetzt ist der Pharmakonzern, der die Salbe in Deutschland vertreibt, auf ihre Arbeit aufmerksam geworden, schickte ihr ein kleines Präsent und lud die Schülerin ein, das Unternehmen in Großhesselohe bei München zu besuchen.

Unser letztes Unterrichtsthema im Fach katholische Religion war der Buddhismus. Zusammenhängend mit diesem Thema hat uns unser Lehrer vorgeschlagen, ein Buddhistisches Zentrum zu besuchen. Diesen Vorschlag haben wir gern angenommen, sodass wir am 10. Mai einem Ausflug ins Zentrum, welches in Laatzen liegt, unternahmen. Unsere Exkursion begann am Hildesheimer Hauptbahnhof. Von dort aus haben wir die S-Bahn nach Laatzen genommen. Dann brauchten wir nur noch einen ungefähr fünfzehnminütigen Fußmarsch, um unser Ziel zu erreichen. Am Zentrum angekommen, wurden wir von einem vietnamnesischen Mann namens Ngo begrüßt. Dieser hat uns dann in einen großen Raum mit vielen Figuren und Teppichen gebracht. Bevor wir diesen Raum betreten durften, mussten wir aber noch unsere Schuhe ausziehen. Es gab allerdings noch eine weitere Regel, und zwar mussten Jungen und Mädchen getrennt sitzen, damit, wie Herr Ngo später erklärte, sie sich nicht gegenseitig ablenken konnten. Am Anfang wurden hauptsächlich die Themen, die wir im Unterricht bearbeitet hatten, nochmals mit Hilfe von alltäglichen Beispielen aus einer anderen Sichtweise erklärt. Dabei wurden auch wir Schüler mit einbezogen, beispielsweise als es darum ging, wie sich Mediennutzung auf unseren Körper auswirkt. Auch als es unter anderem um Schule und das Lernen ging, konnten wir besonders gut verstehen, was gemeint war. Bevor wir danach unsere bereits in der Schule überlegten Fragen stellen durften, haben wir noch gemeinsam eine Atemübung durchgeführt. Nach unserer Fragerunde sind wir aufgestanden und haben den Raum genauer betrachtet. Wir konnten uns die Figuren anschauen und uns darauf ihre Merkmale von Herrn Ngo erklären lassen. Zu jeder Figur hat er uns eine Lehre genauer beschrieben. Anschließend haben wir noch einen weiteren Raum des Zentrums besichtigt. Dieser war ein Gedenkraum, in dem Rituale zur Verehrung von Verstorbenen stattfinden. Solch ein Ritual wurde, als wir da waren, auch von Mönchen durchgeführt. Wir konnten es zwar nicht sehen, aber dafür hören und später durch den Geruch von Räucherstäbchen wahrnehmen. In diesem Raum konnte man viele Fotos von Menschen mit unterschiedlichem Alter erkennen. Alle waren verstorbene Buddhisten. Anhand von diesen Bildern und der Geschichte der Personen wurde uns die wichtige Karma-Lehre genauer erläutert. Daraufhin war unsere Zeit leider schon vorbei, sodass unser Besuch zu Ende ging. Nachdem wir eine Spende überreicht hatten, wurden wir verabschiedet und sind dann nach Hildesheim zurückgekehrt.
Moritz Orlovius, 8c

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Am 30.04.2019 war es endlich soweit: spät abends kamen die Spanier endlich zu uns nach Hildesheim. Wir warteten schon gespannt darauf, unsere Freunde und Gastschüler wieder zu sehen. Mit Musik und selbstgebastelten Plakaten rannten wir ihnen schon am Bahnsteig entgegen.

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Den ersten Mai verbrachte jeder mit seinem Gastschüler in der Familie. Viele von uns besuchten Schloss Marienburg in Nordstemmen.

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Am Donnerstag begleiteten uns die Spanier für die ersten beiden Stunden in den Unterricht. Anschließend ging es für sie mit Frau Meckelnborg und Herrn Lorenzo in die Stadt, denn sie sollten die schönen Seiten Hildesheims, wie beispielweise den Dom oder die Michaeliskirche sehen.

Am Freitag trafen wir uns schon frühmorgens am Hauptbahnhof und sind von da aus mit Herrn Benito nach Bremen gefahren. Als erstes haben wir einen, zum Leid der Spanier, sehr ausführlichen Spaziergang durch den Park gemacht.

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Anschließend besuchten wir das Universum, ein interaktives Museum mit vielen Möglichkeiten zum Experimentieren und Forschen. Hinterher hatten wir dann einige Stunde Zeit, um in Gruppen die Innenstadt von Bremen zu erkunden. Sehr beliebt waren die Böttcherstraße und das Schnoorviertel.

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 Das Wochenende verbrachte jeder mit seinem Gastschüler in der Familie, bevor es am Montag erneut für die Spanier für eineinhalb Stunden mit uns in den Unterricht ging. Danach sind die Spanier mit Herrn Lorenzo nach Hannover gefahren. Ziel: der Erlebniszoo Hannover.

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Begeistert von den ganzen Tieren, kehrten die Spanier gegen Abend zurück nach Hildesheim. Hier hatten Herr Benito und Frau Meckelnborg bereits alles für das gemeinsame Abschiedsessen in der Mensa vorbereitet. Jeder von uns brachte etwas von zu Hause mit, Gemüsesticks, Salate etc.

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Tanzend, singend, mit lauter Musik und mit vielen lustigen Unterhaltungen ließen wir den Abend ausklingen.

Am letzten Tag kamen die Spanier noch einmal mit uns in den Unterricht, schnupperten mit Herrn Benito ins Fach Darstellendes Spiel und spielten mit einigen von uns und Frau Meckelnborg zwei Runden Völkerball. Doch dann kam leider die Zeit des Abschieds.

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Wir brachten die Spanier noch mit zum Bahnhof und mussten uns dort von ihnen verabschieden. Es war ein tränenreicher Abschied, aber doch nicht ganz hoffnungslos, so versprach man sich zu schreiben und sich vielleicht einmal gegenseitig zu besuchen.

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Unsere Schülerinnen haben wieder den ersten Platz erreicht.
Sie sind die erfolgsreichsten Torschützinnen beim Jugend trainiert für Olympia 2019 gewesen.

Foto: Burghard Neumann
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Schöne Grüße aus Lorca (Spanien)

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Schulnoten auf großen Papierschildern waren zum Einstieg der Veranstaltung am 22.3.2019 zu vergeben gewesen – zu bewerten war von den eingeladenen Politikern auf dem Podium jeweils der aktuelle Zustand der EU. Schließlich sollte die zweistündige Fragerunde auch eine Orientierung für die anstehende Europawahl bieten. Die Notenskala wurde dabei durchaus ausgereizt: Während z.B. Ute Bertram (CDU) die EU im befriedigenden Bereich sah, vergab der AfD-Politiker Stefan Wirtz eine glatte Fünf.

Gleich der erste Themenkomplex, das neue EU-Urheberrecht, stieß auf großes Interesse bei den Schülern – alle elften und zehnten Klassen waren in der vollen Mehrzweckhalle zugegen. Während Fabian Walla (Linke) auf den Widerspruch aufmerksam machte, dass viele Youtuber, die sich gegen den strikten Urheberschutz aussprächen, gleichzeitig Mitglied der GEMA wären, wies Niklas Drexler (FDP) in einer rhetorischen Frage vor allem auf die durch die Richtlinie noch weiter steigende Macht einiger US-Großkonzerne hin: „Wer hat die Filtertechnologie?“ Viola von Cramon (Grüne) forderte generell, die Kreativen „besser zu bezahlen“, aber ohne Uploadfilter, während Stefan Wirtz vorschlug, jeweils den Einzelfall zu bewerten, und Ute Bertram am Ende beklagte, sie habe in der gesamten Diskussion keinen einzigen konstruktiven Gegenvorschlag zur geplanten Richtlinie vernommen.

Auch über die Klimapolitik wurde engagiert debattiert. Bewährtermaßen ging es hier erneut mit Schulnoten los: So bewertete Drexler (FDP) die auch in Hildesheim aufgekommenen Freitagsdemos für mehr Klimaschutz mit einer Drei, Fabian Walla (Linke) zog dagegen eine Zwei. Wirtz formulierte dann zunächst die vielen Schülern bereits bekannte Einschätzung der AfD, Klimaerwärmung sei ein in der Erdgeschichte normaler und daher hinzunehmender Vorgang. Dem widersprachen alle anderen Parteien. Am schärfsten forderte Viola von Cramon: „Wir können und müssen etwas dagegen tun!“ Auch der FDP-Politiker Niklas Drexler und Fabian Walla begrüßten die „Friday for future“-Bewegung als Zeichen für das Engagement junger Leute (FDP) und „unglaublich wichtiges Signal“ (Linke). Frau Dr. Ott (SPD) betonte, sie sei nicht ohne Grund, nämlich als studierte Biologin, in ihrer Partei diejenige, die fordere, „mutiger“ für den Klimaschutz einzutreten. Gerade auch die EU tue das. Gerade das Mitziehen anderer Länder auf europäischer Ebene, so betonte Ute Bertram (CDU) sei in der Klimapolitik so wichtig.

Auch der Zollkonflikt zwischen der EU und den USA wurde thematisiert. Gerade hier hätten viele Europäer gemerkt, „was sie an der EU haben“, merkte Niklas Drexler (FDP) an, während Viola von Cramon mit Blick auf die deutsche Autoindustrie kritisierte, die so einseitig interessen­geleitete Politik Deutschlands sei auch für Deutschland am Ende „nicht gut“.

Sehr aufrüttelnd für die Politiker wie für die anwesenden Schüler war der Auftritt einiger Schüler der 10d, die mit Tierverkleidungen, einem poetisch-politischen Text und dem provokativen Sprechchor „Schlachtet billiger!“ auf die Missstände in der Massentierhaltung hinwiesen. Viele der Politiker pflichteten ihnen bei, allerdings mit unterschiedlichen Nuancen. Fleisch müsse tatsächlich teurer werden, forderte Niklas Drexler (FDP), wir sollen uns nicht mit oft aus Osteuropa stammenden Billigfleisch überfluten lassen, meinte Stefan Wirtz (AfD). Es sei die „Aufgabe des Staates“, Alternativen zu stärken, präzisierte Fabian Walla (Die Linke), während auch die Grünen-Politikerin Viola von Cramon mit besonders konkreten Vorschlägen ebenso zum Schluss kam, Fleisch müsse sich verteuern und Frau Dr. Ott (SPD) erneut auf die Vorteile der EU zu sprechen kam, die „Standards“ setzen könne. Deutlich zurückhaltender wirkte hier die CDU: Frau Bertram merkte selbst hinsichtlich des auch von vielen Schülern begrüßten, bevorstehenden Verbots der Ferkelkastration ohne Betäubung an, dass man die Landwirte „nicht zu sehr kasteien“ solle, so dass gerade die kleineren Höfe am Ende aufgegeben werden würden.

Am Ende war das Interesse der Schüler am Thema EU sogar so groß, dass noch in die beginnende große Pause hinein das Thema „Brexit“ diskutiert wurde. Absoluter „Nonsens“, meinte Viola von Cramon dazu: Die „alten Säcke“ hätten abgestimmt und die Jungen müssten es „ausbaden“. Auch die meisten anderen Gäste sahen den Brexit kritisch. Frau Dr. Ott merkte an, der Brexit sei damit auch ein Lehrstück über die Risiken direkter Demokratie. Als Schlusswort wirkte für viele die in der Tendenz fordernde Aussage von Fabian Walla (Linke): „Unsere Identität“ sei europäisch!

Die Mehrzweckhalle leerte sich nach dem Schlusswort der beiden Moderatoren Yannick Rinne und Zara Tas, die die Diskussion nach Meinung aller sehr kompetent und umsichtig geleitet hatten, erst allmählich, denn etliche Schüler diskutierten noch darüber, welche Politiker sie am meisten überzeugt hatten. Die Veranstaltung war wie erhofft tatsächlich eine für alle gewinnbringende Veranstaltung gewesen, nämlich nicht nur eine Hilfe bei der Wahl-Entscheidung, sondern, wie viele Schüler später anmerkten, ein entscheidender Impuls für mehr politisches Engagement.
(PK)

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