Unsere Schülerin Anna Voigt hat sich für die nächste Runde des Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essays qualifiziert. Sie ist eine der 25 SchülerInnen aus ganz Deutschland, die in der Winterakademie in Münster teilnehmen werden.

Anna formuliert ihr ethisches Bauchgefühl durch die sinnvolle Verwendung von Fachtermini und philosophischer Sachbezüge, um sich so für ihre normativen Überzeugungen der grundgesetzlichen Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie in unserer Gesellschaft einzusetzen. Dabei ist ihr stets bewusst, den sachlich-argumentativen Diskurs über die affektiert-polemische Form - z.B. eines typischen Demagogen - zu stellen. 

Genau dies kommt auch in ihrem Essay "Erfurt ist schön. Erfurt ist schön deutsch." zum Ausdruck. Hierhin bezieht sie sich auf konkrete populistische Äußerungen von Politikern und stellt einen unmittelbaren Bezug zur aristotelischen Verfassungsform her, indem sie die hierin enthaltene These der gedeihenden Demagogie auf aktuelle Politikeräußerungen und deren öffentliche Reaktionen aus der Gesellschaft bezieht und mit staatsphilosophischen Positionen vergleicht. 

Anna schlussfolgert, dass einer politisch-verführenden Demagogie nur durch die selbstreflektierte Mündigkeit der Bürger und dem daraus entspringenden politischem Interesse und Engagement entgegengewirkt werden könne. 

Wir freuen uns mit Anna über diesen ersten Erfolg und drücken ihr fest die Daumen, auch in der Endrunde des Wettbewerbs mit philosophischen Argumenten und Ideen überzeugen zu können.

i.A. der Fachgruppe Werte und Normen / Philosophie

Patrick Große

Saalbach 2018 #wirhabendenschneesturmüberlebt


S wie Schneemassen und Schneesturm
A wie Absolut keine Sicht
A wie Almgaudi
L wie Lust am Skifahren
B wie Bring dich an deine Grenzen
A wie Anstrengende Busfahrt
C wie Coole Truppe
H wie Hüttenmutti Maria vom Jugendgästehaus Sonnegg

SkyJanuar2017 3
Am Dienstag, den 6. Februar 2018, können interessierte Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen einen Tag am Goethegymnasium "schnuppern". Genaueres, auch bezüglich der Anmeldung Ihres Kindes, erfahren Sie hier.
Die St.-Lamberti-Kirche war gut gefüllt: Die Fachgruppe Musik hatte am Donnerstag , den 14.12.2017, zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert eingeladen und viele Besucher folgten dem Aufruf, um sich von den Schülerinnen und Schülern musikalisch auf die Weihnachtszeit einstimmen zu lassen.

Etwa 100 junge Musikerinnen und Musiker aus den Bläserklassen, Chören und dem Orchester, sowie kleinere Ensembles und der Lehrerchor gestalteten ein abwechslungsreiches Programm. Roman Schliep leitete durch das Programm und gab gleich zu Beginn das erste kleine Jubiläum bekannt: Vor fünf Jahren wurden die Weihnachtskonzerte am Goethegymnasium neu aufgelegt und erfreuen sich seitdem großer Resonanz.

Dieses fünfte Weihnachtskonzert machte auch musikalisch einen besonderen Anfang. Das Klarinettenensemble unter der Leitung von Timothy Hope verzauberte das Publikum mit den zarten Wohlklängen der Romanze aus der Kleinen Nachtmusik von W. A. Mozart. Danach wurde es wieder etwas lauter. Die Bläserklasse 5a unter der Leitung von Christian Wolf bot zwei Weihnachtslieder dar. Dynamisch freilich noch nicht so feinfühlig wie das Klarinettenensemble zeigten die Schülerinnen und Schüler aber, die erst seit etwa drei Monaten ihre Instrumente im Klassenverband erlernen, dass sie ihre Töne schon sehr treffsicher abliefern können.

Neben dem gut intonierenden und ausdrucksstarken Oberstufenchor unter der Leitung von Frau Knauer und der Bläserklasse 6a, die Roman Schliep einige Variationen über „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ spielen ließ, sorgte ein Gesangstrio um Lena-Marei Schünemann mit dem Knabenterzett aus der „Zauberflöte“ für einen weiteren besonderen musikalischen Moment. Das Schulorchester unter der Leitung von Frau Knauer bestach durch ein Eigenarrangement mit dem Titel „Beauty and the Bass“.

In der zweiten Hälfte des Konzertes wurde dann deutlich, wohin Bläserklassenunterricht führen kann und warum es ihn seit zehn Jahren am Goethegymnasium gibt. Das Klarinetten-Duo Annika Meier und Hannah Schünemann glänzte mit einem Allegro von Volckmar und das Trio Madeleine Meier, Berit Vogelgesang und Daria Wedekin zeigte, wie virtuos und feinfühlig man Popsongs instrumental umsetzen kann. Schließlich ließ die Bläser-AG der Jahrgänge 7 bis 12 die heiligen Mauern mit Bizets Farandole erzittern, bevor der Chor des eA-Kurses Jg. 12, ebenfalls unter der Leitung von Roman Schliep, drei amerikanische Weihnachtssongs vortrug. Wie in jedem Jahr bildete der Lehrerchor den letzten Programmpunkt des Abends. Roman Schliep hatte sich auch diesmal wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Der Schlusschor „Tollite hostias“ aus Saint-Saëns Weihnachtsoratorium wurde von einem vierköpfigen Blechbläserensemble begleitet.
Den Höhepunkt des rundum gelungenen Adventskonzertes bildete das von der Bläser-AG begleitete Weihnachtslied „We wish you a merry Christmas“, zu dem auch das Publikum vier Strophen mitsang.
Am 07. und 08.12. hat die Theater-AG des Goethegymnasiums eine Eigenadaption des Films"Der Club der toten Dichter" in der Mehrzweckhalle inszeniert.

Wir schreiben das Jahr 1967. Ein neues Schuljahr beginnt im konservativen Privatinternat Burg Schwanensee. Hohe Anforderungen, ein strikter Lehrplan und harte Sanktionen bei Verweigerung sollen die Schüler zu beruflichem Erfolg führen und zur kommenden Elite machen.

Der durch Regeln und Gehorsam geprägte Schulalltag wird jedoch von der neuen Lehrerin, Frau Kerting, durchbrochen. Mit unkonventionellen Methoden fordert sie die Schüler zu selbständigem Handeln und freiem Denken auf und vermittelt ihnen die Welt der Literatur und der schönen Dinge des Lebens. Anstatt auswendig Gelerntes zu wiederholen, sollen sie Poesie nachvollziehen und dabei sich selbst entdecken.

Zwar gelingt es ihr nicht, alle zu begeistern, aber eine kleine Gruppe von Schülern ist von Kertings Unterricht fasziniert. Um dem permanenten Leistungsdruck durch Schule und Elternhaus zu entgehen, lassen sie den Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen und ihren Träumen nachgehen können.

Sie beginnen sich mit ihren eigenen Lebensvorstellungen auseinanderzusetzen und ihren bislang strikten Gehorsam zu hinterfragen, was zu heftigen Konflikten mit Eltern und Schulleitung führt. Durch harte negative Konsequenzen erfahren sie, wie schwierig es ist, den eigenen Weg zu gehen.
Am 6. Dezember 2017 feierte das Goethegymnasium sein erstes Lindefest.

Die Linde, das Symbol der Schule, hat das Goethegymnasium von den Anfängen 1858 bis 2016 begleitet. Nachdem im letzten Jahr die Linde aufgrund von Schadensbefall gefällt werden musste, ist in der letzten Woche eine neue Linde gepflanzt worden.
Dieses Ereignis wurde gemeinsam mit einem Schulfest gefeiert.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 7. Dezember 2017.
Hi, ich bin Lani und gehe eigentlich in die 10. Klasse am Goethe, zurzeit bin ich aber für 9 Monate an der Australischen Gold Coast um dort eine High-School zu besuchen.

Ich bin jetzt seit zwei Monaten hier und habe mich schon ganz gut eingelebt und an die Umgebung hier gewöhnt, was mir relativ leichtgefallen ist, da die Australier definitiv freundlicher und offener sind als die Deutschen und mich alle sehr herzlich aufgenommen haben.

Ich wollte schon immer gerne ein Auslandsjahr machen und als dann entschieden wurde, dass wir wieder 13 Jahre Schule haben, wollte ich das zusätzliche Jahr gerne dafür nutzen. Die Wahl, in welches Land ich gehen möchte, war eigentlich keine schwere Entscheidung, da seit meiner letzten Reise nach Australien feststand, dass ich hier nochmal herkommen möchte. Australien ist ein wunderschönes Land mit extrem vielen Möglichkeiten zu reisen und sich die tollen Strände, Nationalparks oder die großen Städte anzuschauen und ich möchte auf jeden Fall versuchen während meiner Zeit hier so viel wie möglich zu sehen und herumzureisen.

Die Gold Coast liegt direkt an der Australischen Ostküste und ist mit einer halben Stunde Fahrt nach Brisbane gut erreichbar (wenn man denn den 24-Stunden-Flug hinter sich gebracht hat…). Die Stadt hat die perfekte Kombination aus Großstadtleben, extrem schönen Stränden und den Nationalparks mit Regenwald, also wird einem hier ganz bestimmt nicht langweilig. Das Wetter ist auch unfassbar gut und bei 30 Grad und Sonne kann man jeden Tag am Strand liegen oder surfen gehen.

Das Schulleben hier ist schon recht anders als zuhause aber hat mir auf jeden Fall gezeigt, wie gut wir es zuhause in Deutschland haben. Der Unterricht hier endet jeden Tag um 15 Uhr und Schuluniform ist für jeden Pflicht. Es ist aber definitiv eine tolle Erfahrung mal andere Fächer als in Deutschland zu haben. Hier habe ich zum Beispiel die Möglichkeit Fächer wie Business, Media, Legal Studies, Aquatic Practises oder Hospitality zu wählen, was den Schulalltag wirklich interessant gestaltet. Generell fällt mir aber schon auf, dass wir in Deutschland recht gut mit unseren Fächern aufgestellt sind, da vielen hier einfach das Allgemeinwissen fehlt und beispielsweise in Mathe Stoff unterrichtet wird, den wir zuhause um die zwei Jahre früher lernen würden. Allgemein wird hier nicht wirklich viel gelernt, da in den Unterrichtsstunden nur die Ersatzarbeiten vorbereitet werden und in diesen Fächern dann auch keine Exams anstehen, für die man hätte lernen müssen. Hausaufgaben gibt es auch nicht, was gut ist, da man so jeden Tag nach der Schule and den Strand gehen kann. Meine Schule liegt ungefähr 15 Minuten mit der Straßenbahn vom Meer entfernt, was ich auf jeden Fall ausnutze.

Ich habe jetzt erstmal für die nächsten zwei Monate Sommerferien, bevor dann die Schule und die 11. Klasse hier für mich beginnt. Euch noch viel Spaß beim Lernen und Frieren.
Wir sind zwei Mädchen aus der 10. Klasse, die an dem Austauschprogramm "Brigitte Sauzay" teilgenommen haben.
Unser Abenteuer in Südfrankreich begann am 8. September und endete am 1. Dezember. Der Austausch führte uns nach Marseille und Bollène in der Region Provence Alpes Cote d'Azur. Da der Austausch auf Beidseitigkeit beruht, ist dieser kostenlos.

Nach anfänglichem Heimweh haben wir uns gut eingelebt, sodass wir die Zeit genießen konnten. Sprachlich war es am Anfang ein bisschen holprig, aber nach einer Weile versteht man unerwartet viel. Zudem gewöhnt man sich an das schnelle Tempo der Franzosen. Das Sprechen fiel uns jedoch lange noch schwer. Es fehlen einem einfach viele Vokabeln und außerdem muss man sich auch erstmal überwinden einfach drauf los zu reden.
Das Familienleben verhält sich ziemlich gleich zu dem deutschen. Es gibt jedoch viele auffällige Unterschiede in den Schulsystemen. Zum Beispiel ist die Schule in Frankreich deutlich länger und der Unterricht ist frontal gestaltet. Das bedeutet, dass die Schüler keine mündliche Leistung erbringen müssen und die Lehrer den Unterrichtsstoff wie in einer Vorlesung vortragen und die Schüler sich dazu Notizen machen. Das machte das Verstehen für uns natürlich deutlich schwieriger. Die Lehrer sind distanzierter zu den Schülern. Das führt zu einem schlechteren Verhältnis. Dagegen versuchen die Franzosen, denen man im Alltag begegnet, einem so weit wie möglich zu helfen, um das Verstehen zu erleichtern.
Insgesamt gefiel es uns dort sehr gut. Die Umgebung UND das Wetter sind gigantisch und man unternimmt viele Ausflüge mit seiner Gastfamilie.

Trotzdem freuten wir uns schon riesig auf unsere Familien und unsere Freunde in Deutschland. Ganz besonders auch auf die Weihnachtszeit.

Luca Fisch und Kea Eickbusch
Wer heute eine Kirche betritt, wäre erstaunt, kein Kirchengestühl vorzufinden. Bis ins Hochmittelalter war das jedoch so! Erst im Zuge der Reformation wurden Kirchenbänke eingeführt. Jetzt - fünfhundert Jahre nach der Reformation durch Martin Luther – erschien es den Schülerinnen und Schülern des ev. Religionskurses 10a/c an der Zeit, diese in die Jahre gekommenen Möbelstücke einmal gründlich zu „reformieren“ und an die Bedürfnisse heutiger Kinder und Jugendlicher anzupassen.

Im Rahmen der KinderKathedrale 2017 des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt, der Material zur Verfügung stellte, konnten so sechs Kirchenbänke neu gebaut oder umgestaltet werden.

Dabei entstand ein Palettensofa, die „Familienbank“, mit zwei unterschiedlichen Sitzhöhen, auf dem sich Kinder und Erwachsene auf Augenhöhe begegnen können. Unter den Armlehnen des Sofas befinden sich Bücher, die gemeinsam gelesen, aber auch getauscht werden können. Wer so gemeinsam Zeit mit seiner Familie verbringen möchte, sollte sich schnell in die St. Andreaskirche aufmachen!

Die üppig bepflanzte „Bank Edens – das Paradies der Neustadt“, die ihrem Namen alle Ehre macht, kann man derzeit auf dem Neustädter Markt bewundern.

Auf dem Alten Markt steht der bunte Deckchair „Wiesentraum“, in dem man sehr bequem „das Paradies auf Erden“ – so der Slogan – genießen kann!

Wer es etwas ruhiger mag, kann auf der „Himmelsbank“ am Hohnsensee mal so richtig blau machen. Zwei Picknicktische wurden an der Bank angebracht und laden zum entspannten Chillen mit Blick aufs Wasser ein.

Der „Gaststuhl“, der in Himmelsthür gegenüber der Pauluskirche steht, erinnert den Besucher daran, dass er es sich als „Gast auf Erden“ ruhig bequem machen darf.

An Hildesheims „Tor zur Welt“, dem Hauptbahnhof, steht die „Bank der Nationen“, die sich dem interreligiösen Dialog verpflichtet fühlt. Ihr Motto „Gott liebt alle Menschen“ wurde in verschiedenen Sprachen – darunter arabisch, hebräisch, chinesisch und finnisch – auf die Bank geschrieben.

Bis zum 4. November 2017 können diese und zwölf weitere Bänke, an denen sich jeweils ein Infoschild mit QR-Code befindet, auch per Geocaching-Tour entdeckt werden. Viel Spaß beim Suchen und Entspannen!
(sö)
Wie bereits bei vergangenen Wahlen auf Bundes- oder Landesebene waren die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 8 auch zur diesjährigen Bundestagswahl aufgerufen, ihre Stimme bei der Juniorwahl abzugeben.