Am 8.5. 2017 besuchten die beiden Politikkurse von Herrn Prick auf Einladung von Frau Bertram (MdB) den Bundestag. Nicht nur die Kuppel wurde erklommen: Wir erfuhren auch Spannendes beim Info-Vortrag im Plenarsaal und bei unserem Gespräch mit Frau Bertrams Mitarbeitern! Schließlich kam auch ein wenig Stadterkundung nicht zu kurz.
(Pk)
Unsere Kursfahrt mit unserem Fachlehrer Herrn Quint, Frau Knauer als Begleitung und den Klassen 10c und 10f, fand statt im Zeitraum vom 29.05. bis zum 31.05.2017 nach Trier.
Pure Vorfreude und Aufregung - das war das, was wir alle verspürten, als unsere polnischen Austauschschüler am Bahnhof ankamen. Ganze sieben Monate haben wir uns nicht gesehen; dementsprechend groß war die Sehnsucht nach unseren Freunden, denn in Polen waren wir alle als Gruppe so eng zusammengewachsen, dass unser Abschied sehr schwer war.
Mach doch einfach“ – das ist das Motto der sechsten Mitmach- und Erlebnismesse in Hannover. Goethe-Schülerinnen und Schüler des Chemie-Grundkurses haben zahlreiche Experimente entwickelt und diese der Öffentlichkeit auf der IdeenExpo präsentiert, um den Forschergeist von Kindern und Jugendlichen zu wecken.

Der Mitmachstand lockte hunderte junge Tüftler und Lehrer an.

Durch die Verwendung von medizintechnischem Material aus Kunststoff werden auch gefährlichere Versuche von Schülern selber durchführbar. Schon geringe Substanzmengen in den geschlossenen Apparaturen führen zu effektvollen Ergebnissen und wecken damit das Interesse an der Chemie. Nicht nur zuschauen sondern selber machen - und verstehen!
Kompromisse finden!

Die Bundestagsabgeordnete Ute Bertram am 12.6. 2017 im Gespräch mit Schülern des 11. Jahrgangs

„Politik ist das Bestreben, einen Kompromiss zu finden!“ So definiert die Bundestagsabgeordnete Ute Bertram, die im Jahre 2013 auf Anhieb den Hildesheimer Wahlkreis als Direktkandidatin gewann, das Feld, in dem sie sich seit ihrem Eintritt in die CDU 2006 bewegt. Das schließe auch ein, dass sie sich mit politischen Gegnern verständigen müsse, also auch nicht immer alle Ziele, die sie gerade im Wahlkampf formuliere, durchsetzen könne.

Ute Bertram, so erklären gleich in der Einführung die gastgebenden Schüler, war insbesondere deshalb in den Unterricht eingeladen worden, weil die Schüler der beiden Kurse von Herrn Prick sie bei ihrer Berlinexkursion in den Bundestag am 8.5. 2017 nicht angetroffen hatten. Dabei räumt Bertram gleich zu Beginn auf Anfrage der anwesenden Schüler des 11. Jahrgangs, die viele Fragen vorbereitet haben, ein, Langeweile während der Sitzungen komme auch vor. Und auch weitere Probleme gibt sie zu: „Ich als Nichtjuristin hatte es nicht immer einfach, mich in die vielen Sachthemen einzuarbeiten.“ Gerade darum müsse sie bei Abstimmungen auch oft den Vorschlägen ihrer Fachkollegen folgen, ohne dies als „Fraktionszwang“ zu verstehen. Sie lasse sich jedoch keineswegs von Lobbyisten beeinflussen – „ganz klar“ würden diese versuchen, Abgeordnete zu manipulieren.

Während des Gesprächs im großen Musikraum werden Frau Bertram viele Karikaturen gezeigt, darunter auch zur Politikverdrossenheit. „Ich wäre bereit, darüber nachzudenken, das Wahlalter auf 16 Jahre herabzusetzen!“, denkt sie laut über Lösungen nach. Bei der Karikatur zur Höhe der Diäten weist Ute Bertram darauf hin, dass diese mittlerweile nur noch dann „angepasst“ werden würden, wenn auch die Löhne steigen würden. Und: Sie würden „mit dem Höchststeuersatz besteuert.“ Nebeneinkünfte habe sie selbst keine, allerdings weist sie auch auf die Situation zum Beispiel der Landwirte und der Inhaber kleinerer Unternehmen unter den Abgeordneten hin. Diese würden verständlicherweise auch an die Zeit nach einer möglichen Abwahl denken.

Zur AfD gefragt, ist Bertram eindeutig: Mit ihren Aussagen sei die Partei „politikschädigend“. Bei der Terrorismusbekämpfung denkt die Abgeordnete besonders darüber nach, dass der Staat bei Messengerdiensten wie Whatsapp keinen Zugriff habe – auf diesem Feld müsse „der Staat sich noch besser aufstellen“, um auf Augenhöhe mit den Terroristen zu sein. Besonders genau hören die männlichen Zuhörer jedoch bei einem anderen Thema hin: Über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht könne durchaus diskutiert werden.

In jedem Fall interesseweckend scheint der Besuch der Abgeordneten für viele am Ende gewesen zu sein, beeindruckt waren viele auch davon, dass man auch dann, wenn man sich über Jahre von dem Berufsleben entfernt, um sich der Kindererziehung zu widmen, in den Bundestag einziehen kann – womöglich konnte an diesem Vormittag Politikverdrossenheit und geringer Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 erfolgreich entgegengewirkt werden.




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Die Einschulungsfeier für die neuen 5. Klassen fand am Freitag, den 4.8.2017 um 9 Uhr in der Mehrzweckhalle des Goethegymnasiums statt.
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Hier berichten Teilnehmer des Oberstufenkurses "Segeln" täglich von ihrer Exkursion.
„Alles stirbt in kurzer Frist, zurück bleibt einsam der Bassist.“
Ganz so schlimm war es doch nicht: Neben dem Bassisten überlebten nicht nur alle Mitglieder der hervorragend aufspielenden Band der Musical-Company der 5. und 6. Klassen, sondern auch die meisten jungen Darsteller, die sich in großer Zahl und mit viel Spielfreude auf der Bühne tummelten.
Wie bereits bei vergangenen Wahlen auf Bundes- oder Landesebene waren die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 8 auch zur diesjährigen Bundestagswahl aufgerufen, ihre Stimme bei der Juniorwahl abzugeben.
Wer heute eine Kirche betritt, wäre erstaunt, kein Kirchengestühl vorzufinden. Bis ins Hochmittelalter war das jedoch so! Erst im Zuge der Reformation wurden Kirchenbänke eingeführt. Jetzt - fünfhundert Jahre nach der Reformation durch Martin Luther – erschien es den Schülerinnen und Schülern des ev. Religionskurses 10a/c an der Zeit, diese in die Jahre gekommenen Möbelstücke einmal gründlich zu „reformieren“ und an die Bedürfnisse heutiger Kinder und Jugendlicher anzupassen.

Im Rahmen der KinderKathedrale 2017 des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt, der Material zur Verfügung stellte, konnten so sechs Kirchenbänke neu gebaut oder umgestaltet werden.

Dabei entstand ein Palettensofa, die „Familienbank“, mit zwei unterschiedlichen Sitzhöhen, auf dem sich Kinder und Erwachsene auf Augenhöhe begegnen können. Unter den Armlehnen des Sofas befinden sich Bücher, die gemeinsam gelesen, aber auch getauscht werden können. Wer so gemeinsam Zeit mit seiner Familie verbringen möchte, sollte sich schnell in die St. Andreaskirche aufmachen!

Die üppig bepflanzte „Bank Edens – das Paradies der Neustadt“, die ihrem Namen alle Ehre macht, kann man derzeit auf dem Neustädter Markt bewundern.

Auf dem Alten Markt steht der bunte Deckchair „Wiesentraum“, in dem man sehr bequem „das Paradies auf Erden“ – so der Slogan – genießen kann!

Wer es etwas ruhiger mag, kann auf der „Himmelsbank“ am Hohnsensee mal so richtig blau machen. Zwei Picknicktische wurden an der Bank angebracht und laden zum entspannten Chillen mit Blick aufs Wasser ein.

Der „Gaststuhl“, der in Himmelsthür gegenüber der Pauluskirche steht, erinnert den Besucher daran, dass er es sich als „Gast auf Erden“ ruhig bequem machen darf.

An Hildesheims „Tor zur Welt“, dem Hauptbahnhof, steht die „Bank der Nationen“, die sich dem interreligiösen Dialog verpflichtet fühlt. Ihr Motto „Gott liebt alle Menschen“ wurde in verschiedenen Sprachen – darunter arabisch, hebräisch, chinesisch und finnisch – auf die Bank geschrieben.

Bis zum 4. November 2017 können diese und zwölf weitere Bänke, an denen sich jeweils ein Infoschild mit QR-Code befindet, auch per Geocaching-Tour entdeckt werden. Viel Spaß beim Suchen und Entspannen!
(sö)