Seit Beginn des zweiten Schulhalbjahrs hat das Goethegymnasium eine neue AG, die das breitgefächerte Ganztagsprogramm um ein Highlight erweitert: Standard- und Lateintanz.

Mit großer Hingabe bewegen sich die Paare mittlerweile schon recht sicher über das Parkett und haben sichtlich Spaß an der Bewegung zur Musik.

Weitere Infos zu dieser, aber auch zu allen weiteren AG-Angeboten am Goethe findet man unter "Service" - "Formulare & Downloads"!

„Mein Bruder hatte einen entzündeten Zeh“, erzählt die Schülerin, „und meine Mutter hat Betaisodona-Salbe drauf geschmiert“.

Was so harmlos anfing, wurde im Rahmen ihrer Facharbeit zu einem Forschungsprojekt. Janina konnte in ihrer Arbeit nachweisen, dass ein Bestandteil der Salbe, Polyvinylpyrrolidon-Iod oder  kurz PVP, Iod-Moleküle verzögert freisetzt und damit eine längere desinfizierende Wirkung auf der entzündeten Haut besteht.

Ihre akribische und wissenschaftlich ansprechende Arbeit wurde  bereits bei Jugend Forscht erfolgreich prämiert. Jetzt ist der Pharmakonzern, der die Salbe in Deutschland vertreibt, auf ihre Arbeit aufmerksam geworden, schickte ihr ein kleines Präsent und lud die Schülerin ein, das Unternehmen in Großhesselohe bei München zu besuchen.


Am Donnerstag, den 21. März 2019 um 18:30 ist es wieder soweit:
„Musik und Tanz 2019“ öffnet seine Bühne erneut und gibt den jungen Talenten am Goethegymnasium die Möglichkeit, sich einem großen und begeisterten Publikum zu präsentieren. Es wird musiziert, getanzt, gesungen und auch die Lehrer mischen mit...
Die AG Veranstaltungstechnik hat wieder eine spektakuläre Bühne gebaut und verwöhnt die jungen Künstler und das Publikum mit gutem Ton und bezaubernden Lichteffekten.
Das sollte man sich nicht entgehen lassen!
Musik und Tanz 2019 Plakat web

„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“

- Das Goethegymnasium geht mit gutem Beispiel voran

 

Donnerstag, fünfte und sechste Unterrichtsstunde am Goethegymnasium Hildesheim. In der Mehrzweckhalle sitzen die Oberstufenschüler des elften und zwölften Jahrgangs und konzentrieren sich auf eine Präsentation.

Doch hier ist kein normaler Unterricht: Mit ernster Miene verfolgen sie den Vortrag des Referenten. Denn in diesem Vortrag geht es nicht darum, möglichst viele Punkte für das bevorstehende Abitur zu sammeln. Bei diesem Vortrag geht es darum, möglichst viele Leben zu retten. Darum, Menschen eine zweite Chance auf Leben zu geben.

Der Referent heißt Jannik Glöckner und ist ehrenamtlicher Mitarbeiter der DKMS. Als Freiwilliger der Deutschen Knochenmarkspende verbreitet er die Mission, die die DKMS seit Ihrer Gründung 1991 aufgenommen hat: für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Stammzellspender zu finden und so Blutkrebs zu besiegen.

Wer die Diagnose Blutkrebs (Leukämie) bekommen hat, bei dem vermehren sich entartete und unreife weiße Blutkörperchen unkontrolliert und verdrängen so andere Blutbestandteile. Eine Stammzellenspende ist oft die letzte Möglichkeit, einen Patienten zu heilen. Dazu müssen allerdings die Strukturen an der Oberfläche der Stammzellen zwischen Spender und Empfänger zu 100% übereinstimmen. Diesen „genetischen Zwilling“ finden circa ein Drittel der Betroffenen innerhalb der Familie. Ist dies nicht der Fall, dann muss ein Fremdspender gefunden werden. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Strukturen wird für jeden fünften Blutkrebskranken kein Spender gefunden, trotz der inzwischen 8 Millionen weltweit registrierten potenziellen Stammzellenspender. [Quelle: DKMS]

Deswegen ist sind Registrierungen so wichtig, um die Wahrscheinlichkeit eines passenden Spenders für jeden Betroffenen zu erhöhen. Jeder Registrierte könnte der Richtige sein und ein Leben retten.

Denn in Deutschland bekommt alle 15 Minuten jemand die Diagnose Blutkrebs. Und alle 6,5 Stunden wird ein Kind unter 15 Jahren mit Blutkrebs diagnostiziert. [Quelle: DKMS]

Jannik Glöckner erzählt über die Mission, Aufmerksamkeit für Blutkrebs und deren Behandlung zu schaffen. Und eine dieser Behandlungen ist eben die Stammzellenspende. Anna Galuska hat eine Stammzellenspende schon gegeben und ist hier, um den Zuhörern zusätzlich von ihren Erfahrungen zu berichten und um auf Fragen zu Antworten.

Das Goethegymnasium macht den ersten Schritt und fast alle Schüler lassen sich registrieren.  „Die Möglichkeit, jemandem durch eine kleine Registrierung potentiell das Leben retten zu können, ist unglaublich.“ Nacheinander gehen die Schüler an die Registrierungstische, füllen ihre Daten aus und geben nach dem Motto: „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“ ihre genetischen Daten auf den Wattestäbchen ab, die nun noch im Labor ausgewertet werden müssen. Ein Gefühl des Tatendrangs liegt in der Luft.

Und vielleicht bekommt einer der Schülerinnen und Schüler in einiger Zeit einen Anruf und wird um eine Spende gebeten. Vielleicht wird einer von ihnen ein Lebensretter.

„In Zukunft wollen wir diese Registrierungen alle zwei Jahre durchführen, um möglichst viele Schüler erfassen zu können.“, so der Plan der Schülervertretung. Doch die wichtigste Botschaft von der Schülervertretung, die die Aktion organisiert hat, lautet nach der erfolgreichen Typisierung:

„Wir wollen Blutkrebs besiegen und das geht nur gemeinsam! Diese Nachricht richtet sich also an alle Schulen, Sportvereine und vor allem auch an große Unternehmen: Helft mit und organisiert eine Registrierung! Der Organisationsaufwand ist wirklich gering, da die DKMS alles Nötige zusendet und bei einer großen Registrierung sogar Referenten zur Verfügung stellt. In 20 Minuten haben wir mit einigen Freiwilligen die gesamte Oberstufe registriert! Die Registrierung ist so einfach und kann doch so viel bewirken!“

Alle Informationen zur Organisation einer Typisierungsaktion finden Sie auf der Homepage der DKMS.
Berit Vogelgesang

Das Goethegymnasium gewinnt den Preis als Aufsteiger des Jahres bei der diesjährigen Internationalen Chemie-Olympiade (IChO). Gleich drei Schüler schafften es unter die Top 20 in der niedersächsischen Gesamtwertung: Claas Ebert (Platz 9), Jan Steinmann (Platz 11) und Ireas Tom Raschke (Platz 20). Für diese herausragende Leistung wurde die Schule im Rahmen einer Preisverleihung des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. am 11. Februar durch den niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit einem Chemikalienpaket im Wert von 500 EUR ausgezeichnet.

Die Preisverleihung ist der Auftakt zu einem Laborseminar an der Leibniz Universität, bei dem sich die jungen Talente praktischen Versuchen der anorganischen, physikalischen, organischen und technischen Chemie widmen.


Foto: v.l.n.r.: Lehrerin Jana Dettmer und Schüler Claas Ebert vom Goethegymnasium Hildesheim; Nds. Kultusminister Grant Hendrik Tonne; Stephan Junginger von der Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH
Der Preis zeichnet Betreuer aus, die das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern vorbildlich einsetzen. In den letzten fünf Jahren betreute Sven Jungk 55 Schülerinnen und Schüler in 33 Projekten bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“. Der Erfolg zeigt sich jedoch nicht nur in der Zahl der Teilnehmenden. Viele Projekte waren sehr erfolgreich und erhielten Platzierungen und Sonderpreise.

Der Goethe-Lehrer ist sehr glücklich über diese großartige Anerkennung seiner Arbeit, die ohne die neugierigen Schülerinnen und Schüler nicht so erfolgreich wäre. Neben dem Jungforscherdrang gehört auch viel Ausdauer dazu. Insbesondere wenn der Wettbewerb naht, alle Experimente beendet werden sollen und die Ausstellung vorbereitet werden muss, gehören lange Nachmittage in der Schule dazu.

Der Pädagoge unterstützt Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, weil sie Schülerinnen und Schülern eine tolle Möglichkeit bieten, sich über den Unterricht hinaus mit den Naturwissenschaften zu beschäftigen, ihr Interesse zu vertiefen und die eigene Leistung mit der anderer zu vergleichen.
13 Schülerinnen und Schüler arbeiten ein Jahr lang eifrig an ihren eigenen Forschungsprojekten und fieberten dem großen Tag in Halle 39 entgegen. Die letzten Experimente wurden unter Hochdruck durchgeführt, Plakate gestaltet und der Stand vorbereitet, um dem Publikum und der kritischen Jury am 14. Februar ihre Ergebnisse möglichst perfekt präsentieren zu können.

Die jungen Forscherinnen und Forscher zeigen dabei eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten aus verschiedenen Fachgebieten.
Die Jury belohnte die ansprechenden Arbeiten mit Geld- und Sachpreisen.

Fachbereich

Thema

Teilnehmer

Chemie

Verzögerte Freistezung von Iod aus Polyvinylpyrrolidon-Iod

Janina Prenzel (3. Platz)

Biologie

Nachweis der antibakteriellen Wirkung von Silber(-Ionen)

Vanessa Voges (2. Platz)

Selina Piening

Chemie

Untersuchung der Resorption von Acetylsalicylsäure im Gastrointestinaltrakt

Saqib Shah 

Geo- und Raumwissenschaften

Satelliten Erforschung durch digitales, begehbares Observatorium

Lars Piepenbrink (Sonderpreis)

Tim Jörns

Tom Zender

Biologie

Ermittlung der Umweltverträglichkeit von Diclofenac anhand von Daphnia magna

Marvin Neuberger (3. Platz)

Philipp Schanowski

Peter Detlefsen

Mathematik/Informatik

Praktische Anwendungen der "künstlichen Intelligenz" - Maschinelles Lernen mit Neuronalen Netzen

Sebastian Schmale (2.Platz)

Chemie

Es kommt auf die inneren Werte an: Welche Metalle enthält ein Handy?

Pelé Abdullah (Sonderpreis)

Louisa Meier

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

um euch und Ihnen die Orientierung und Planung für diesen Tag zu erleichtern, geben wir nachfolgend einen Überblick über den Ablauf:

Zeit Ort Was passiert?
8.00 Uhr Raum A 2.33, 2. Obergeschoss Begrüßung der Schülerinnen
und Schüler

Einteilung der Gruppen für
den Tag

Begleitung zur 1. Stunde
8.40 – 12.20 Uhr verschiedene Unterrichtsräume Schnupperunterricht in den
neuen Unterrichtsfächern

teilweise Wahlmöglichkeiten
12.30 Uhr Mensa gemeinsames Mittagessen
13.00 Uhr auf dem Schulhof Abholung durch die Eltern

Mitgebracht werden sollte ein Block und Schreibzeug.

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten in ihren Gruppen einen festen „Klassenraum“ für den Tag, in dem in den Pausen oder während des Mittagessens alle mitgebrachten Sachen verbleiben können.

Während der Pausen gibt es eine Betreuung, hier zeigen ältere Schüler gemeinsam mit Lehrern, welche Möglichkeiten unsere Schule in den freien Zeiten zwischen dem Unterricht bietet.

Wir freuen uns auf das Kennenlernen und einen spannenden Schnuppertag!

Gisela Jäschke (Kommissarische Schulleiterin)
Susanne Hötzel (Koordinatorin Sekundarstufe I)
Kommenden Freitag, den 15.02. erscheint Lina Brockhoffs Debut-EP. Ein schöner Artikel über die Musikerin ist vor kurzem in der hildesheimer-allgemeine.de erschienen.
Ihre Single "Ghosts" ist bereits online - checkt Linas yt-Kanal!


Anlässlich ihres EP Releases wird sie am 16. Februar ein kleines Konzert im STUDIO-Hildesheim spielen! 

Beginn 20 Uhr, Eintritt ist frei.

IMG 20190209 WA0002
Schöne Grüße aus Saalbach-Hinterglemm